Symposium 2018

«Spiritualisierung psychischer Störungen
oder
Psychologisierung spiritueller Erfahrungen?»

Interdisziplinäres Symposium am 23. November 2018

Veranstalter: Marburger Institut für Religion und Psychotherapie an der Evangelischen Hochschule Tabor in  Marburg

Psychische Phänomene sind oft rätselhaft. Sind sie religiös überlagert, so werden sie zur Herausforderung für Psychologie und Seelsorge. Im religiösen Kontext komm es nicht selten zu spirituellen Deutungen – oftmals als Ausdruck tiefer Ängste, aber auch in der Hoffnung auf Heilung und Befreiung. Wie kann man religiöse Wahnvorstellungen, religiöse Schuldgefühle, massive emotionale Instabilität oder etwa mystische Erlebnisse deuten und verstehen? Ist das Ungewöhnliche immer krank (Psychiatrie)? Oder gibt es negative Kräfte, die das Unverstehbare erklären (Spirituelle Deutung)? Krankheit oder Dämonie? Was heilt: Psychotherapie und Medikamente oder religiöse Rituale?

Das Symposium soll das Spannungsfeld von spirituellen Deutungen psychischer Phänomene einerseits und psychologischen Interpretationen andererseits aufgreifen. Die Perspektiven sind vielfältig: religionspsychologisch, anthropologisch, kulturhermeneutisch, psychiatrisch und theologisch. Das Ziel ist eine bessere Verständigung, der Abbau von Vorbehalten gegenüber psychischen Störungen, sowie die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte.

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Das Mittagessen und die Kaffepausen sind im Tagungsbeitrag inbegriffen

Ich bin an Fortbildungspunkten der Landespsychotherapeutenkammer Hessen interessiert.